Gehst Du wirklich für das, wofür Du brennst?

 

Gehst Du wirklich für das, wofür Du brennst?

Im allgemeinen bin ich ein friedliebender Mensch, aber heute Nacht hatte ich einen Traum und der Traum handelte von all den Menschen, die andere klein halten, all denen, die sagen, dass Medialität nur eine Gabe ist, die man entweder von Geburt hat oder gar nicht, all den Menschen (auch medialen Lehrern, die unterrichten und auf Ihrer Homepage sogar stehen haben „Mediumship cannot be trained"). Warum also unterrichten sie?

Der Traum hat mir einige meiner Schüler gezeigt, die völlig desillusioniert aus anderen Schulen kamen und bewusst klein gehalten worden sind, obwohl Ihre Gabe sich am Entfalten war. Schüler, die so eine Sehnsucht hatten und ein unglaubliches Engagement um ihr Leben in den Dienst der geistigen Welt zu stellen und jetzt Angst hatten, auch nur einen weiteren Kontakt herzustellen.

Ich bin völlig verwirrt aufgewacht und habe gedacht, was soll das jetzt und dann wusste ich was los war. Man wollte, dass ich etwas dazu schreibe. Auch auf die Gefahr mal wieder nicht die Bequemste zu sein und einigen Menschen auf den Schlips zu treten, die mit dem folgenden Text nicht konform gehen. Noch leben wir in einem Land mit Meinungsfreiheit und diese erlaube ich mir jetzt und ich spreche für alle Menschen, die klein gehalten, aufgrund ihrer Fähigkeiten verurteilt wurden und werden, Medien, die für Ihre Überzeugung gestorben sind und noch Mitte des letzten Jahrhunderts unter dem Gesetz der Hexerei (ja, das gibt es noch immer in England) verurteilt wurden. Menschen, die Angst haben, von ihrer Liebe zur geistigen Welt zu sprechen oder das Wort Gott in den Mund zu nehmen. Menschen, die jedes Mal in Séancen ihr Leben aufs Spiel setzen, nur weil Sitter nicht verstehen wollen, was genau da passiert und ihre Sensationslust befriedigenden wollten.

Wir sind geschaffen nach dem Bild Gottes. Niemand ist besser oder schlechter. Wir alle haben einen Weg und wir alle haben jeden Tag unendliche Chancen uns neu zu entscheiden für uns und unsere Talente und Sehnsüchte aufzustehen oder lieber den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Denn immer wenn wir für unsere eigene Größe gehen, für unsere Ideale und Überzeugungen, weht uns oft ein harter Wind entgegen. Das ist wie eine Prüfung, die uns leise ins Ohr flüstert: “Glaubst Du wirklich, dass Du das hinbekommst? Glaubst Du wirklich, dass Du, ausgerechnet Du der Welt etwas zu geben hast?“ Die meisten resignieren an der Stelle und gehen nicht weiter. Wieder mal etwas, was nicht funktioniert hat, wieder mal eine Bestätigung, dass man nichts auf die Reihe bekommt.

Nelson Mandela hat einmal gesagt (das Original stammt von Marianne Williamson):

 

Die größte Angst

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.

Unsere größte Angst besteht darin, unermesslich mächtig zu sein.

Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.

Wir fragen uns, wer bin ich überhaupt,

um strahlend, bezaubernd, begnadet und phantastisch sein zu dürfen?

Wer bist du denn, dass du das nicht sein darfst?

Du bist ein Kind Gottes.

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.

Sich herabzusetzen, nur damit unsere Mitmenschen sich nicht verunsichert fühlen,

hat nichts mit Erleuchtung zu tun.

Uns allen ist es bestimmt, wie Kinder zu strahlen.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes in uns zu verwirklichen.

Es ist nicht nur in einigen Menschen, sondern in jedem von uns.

Und wenn wir unser Licht leuchten lassen,

geben wir damit anderen unwillkürlich die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir losgelöst sind von unserer eigenen Angst,

wird unsere Anwesenheit andere befreien – ganz ohne unser Zutun.

 

Jedes Mal, wenn wir also Angst und Widerstand verspüren ist das gelobte Land unserer Sehnsucht nicht mehr fern und wir müssen nur die letzte Membran überwinden, wie bei einer Geburt, und dürfen dann die Früchte ernten, bis uns unsere Seele erneut ruft, über den Klang der Stimme der Sehnsucht in unserem Ohr und wir auf eine neue Entdeckungsreise gehen, ins Land unserer Möglichkeiten.

Glauben sie wirklich dass Gott uns alle unterschiedlich gemacht hat? Gehen Sie zurück in die Kindheit. Sie haben hingebungsvoll mit Kreide auf der Straße gemalt und mit Farbkasten auf Zeichenblöcken gemalt, Wachsmalstifte eingesetzt und mit Buntstiften gemalt. Sind Sie deshalb ein berühmter Maler wie Picasso geworden? Vielleicht ja, vielleicht nein.

Als Kind haben Sie sich gerne mit dem Wind gedreht, „Engelchen flieg“ mit Ihrem Vater und ihrer Mutter gespielt, im Wohnzimmer getanzt, vielleicht sind sie sogar zur Ballettschule gegangen? Sind Sie deswegen heute eine berühmte Primaballerina geworden?

Viele hatten unsichtbare Freunde und haben mit Blumen gesprochen. Grashalme waren Ihre Armee, Bäume ihre Beschützer und Blumen und Schmetterlinge entstammten aus der Feenwelt, bis man ihnen sagte, das eine Blume eine Blume ist, ein Baum ein Baum und ein Grashalm ein Grashalm und Feen nicht existieren. Sind Sie durch diese Erfahrungen zum Medium geworden?

Fast alle von uns haben im Sandkasten Burgen und Schlösser gebaut, Straßen gezogen und ganze Städte errichtet. Sind Sie deswegen heute Architekt geworden?

Wir haben als Kinder Kriege geführt, Winnetou und Old Shatterhand gespielt, wir waren Robin Hood und Maid Marian, wir haben Schnecken gerettet und Maikäfer gesammelt, Blütenkränze geflochten und Fußball gespielt und sind doch nicht Franz Beckenbauer geworden.

Warum nicht?

Es waren genau die Dinge, die wir geliebt haben und wir haben uns diese wegnehmen lassen, von wohlmeinenden Menschen, die es gut mit uns meinen.

Aber meinten sie es wirklich gut mit uns? Oder hatten diese nur Angst, dass, wenn wir losgehen und unsere Träume verwirklichen und dem Ruf unserer Seele folgen, auch sie nicht mehr auf der Coach sitzen bleiben können, mit gutem Gewissen und sich von „Reality TV“ zudröhnen zu lassen um sich selbst die Bestätigung zu geben: „Mensch, da habe ich es ja direkt gut, im Gegensatz zu den Menschen, die ich dort im Fernsehen sehe.“

Seit 16 Jahren schauen mein Mann und ich kein Fernsehen mehr, GEZ darf man trotzdem bezahlen um all den Schwachsinn zu unterstützen, sonst ist man ein Verbrecher und es droht Kontopfändung.

Menschen, die Ihrer Sehnsucht folgen sind unbequem, denn sie ecken an. Über diese Menschen gibt es noch nicht einmal 2% in der Fernsehwelt zu berichten. Positives ist nicht sehenswert. Sex, and Crime sells.
Die Menschheit will weiterschlafen und dabei mit Schwung ohne eigenes Zutun in die 5. Dimension vorstoßen. Wir sind ja alle so erwacht! Licht und Liebe für alle und die eigenen Beziehungen zu unserem Partner bekommen wir nicht hin, also retten wir uns auf eine allgemeine Liebesebene?

 

  • Wo wären wir ohne diese Menschen heute?
  • Wo wären wir heute ohne die Vision eines Bill Gates und eines Steve Jobs?
  • Wo wären wir heute ohne die Integrität eines Nelson Mandela?
  • Wo wären wir heute ohne die Musik eines Beethoven, Michael Jackson oder Freddy Mercury?
  • Wo wären wir ohne die Vision und die Bilder eines Walt Disney?
  • Wo wäre Brasilien ohne die Liebe und Hingabe eines Menschen wie Chico Xavier oder Joao de Deus?
  • Wo wäre die mediale Heilung ohne die Geschichte eines Mediums wie Harry Edwards in dessen Fußstapfen wir treten können?
  • Die Liste ist endlos.

 

Wir wären ärmer. All diese Menschen haben eins gemeinsam. Sie wurden ausgelacht, verfolgt, mit Häme überschüttet, verurteilt, aber sie blieben unbeirrt auf ihrem Weg, weil sie spürten, dass etwas Großen in ihnen steckt, wie in jedem einzelnen Menschen. Wir sind auf diese Erde gekommen um alle etwas Großes zur Geschichte und Entwicklung der Menschheit beizutragen. Dabei ist jeder, jeder Einsatz wichtig, mag er sich auch noch so unbedeutend anfühlen.

Lasst Euch nie wieder von jemandem erzählen, dass ihr etwas nicht könnt oder sie begnadeter sind wie ihr. Lasst Euch nie wieder erzählen ihr könnt kein Medium sein. Ihr habt Sinne, also benutzt sie auch. Lasst euch nicht erzählen, dass es das Unsichtbare nicht gibt, dass Gott nicht existiert. Ihr glaubt ja auch an die Liebe, oder? Man kann die Liebe nicht sehen, Man kann Ihre Auswirkungen fühlen und genauso geht es mit allem, an was wir glauben. Vieles davon ist nicht sichtbar aber man kann die Auswirkungen sehen. Schöpfung umgibt euch überall mit leuchtenden Farben und einem Drang sich jedes Jahr aufs Neue in Fülle zu verströmen und zu entfalten.

Öffnet Euch neuen Dingen, wenn ihr das wollt. Niemand muss diesen Weg mit Euch gehen. Wir alle haben einen freien Willen. Öffnet Euch für das Unsichtbare, wenn das tief in Eurem Herzen euer Begehren ist. Medialität ist ein möglicher Weg, der uns dahin führt.

Seid so einzigartig und unverwechselbar, wie ihr sein wollt. Werdet so groß, wie es nur irgendwie geht. Wie sonst soll die Menschheit wieder eine Hochkultur erleben?


Also steht auf und steht für Eure Sehnsucht ein. Gebt dem Druck der Masse nicht nach. Lasst die Sehnsucht und euer Herz euer Führer sein und lasst euch niemals wieder erzählen, dass ihr etwas nicht könnt. Das Einzige was euch scheitern lässt, ist eure eigene Angst und die Angst der anderen vor eurer möglichen Größe. Diese Angst ist der größte falsche Prophet von allen.

Nutzt die Zeit eures Lebens um zur schönsten Blüte zu werden, die Ihr euch vorstellen könnt. Selbst wenn keiner diese Blüte sehen will. Vielleicht ist der Samen in euch heran gereift, der viele Menschen noch in vielen Leben bezaubern wird.

Wir sind alle mehr wie diese eine Leben. Und wenn ich die Analogie eines Fußballspiels benutze, möchte ich einfach mit den Worten enden:

„Hört auf euch zu verteidigen. Zeigt der Angst die rote Karte und setzt sie auf die Strafbank. Nehmt den Posten des Stürmers ein und schießt so viel Tore, wie ihr wollt. Allerdings müsst ihr durch die Verteidigungslinien der anderen und wer steht immer im Tor? Der größte und breiteste Mann, der so groß und breit ist, dass er uns Angst einjagt. Doch dieser Angst könnt ihr ganz leicht begegnen. Wollt ihr so sein wie der Torwart? Auf einem Platz stehen, nur auf die Spielzüge anderer Menschen schauend und versuchen ab und an mal einen Ball zu halten und zu bekommen und dass auch nur, wenn einer zu schwach ist, mal einen Punkt zu machen? Wollt ihr wirklich so unbeweglich sein?

Also, was wollt ihr sein? Was steckt in Euch? Traut Ihr euch hier und jetzt zu sagen, was Eure größte Sehnsucht ist? Oder lasst ihr wieder andere vorausgehen, um zu sehen, was andere denn schreiben?

Oder drückt ihr nur als commitment ein „Gefällt mir?“

Also, wofür steht Ihr? Wofür leuchtet ihr oder wollt ihr leuchten?