Medial leben – Wie sieht ein Alltag als Medium aus?

 

Medial leben – Wie sieht ein Alltag als Medium aus?

Am Anfang meines spirituellen Werdegangs habe ich sieben Jahre in verschiedenen Sendern die Karten gelegt und was ich dort gesehen habe an sogenannten Medien, hat mich leider negativ geprägt und für mich war damit klar; Jenseitskontakt – ist etwas für leichtgläubige Narren.

Dazu kam, dass mein Verhältnis zu Gott wie eine Achterbahn war. Als Kind habe ich noch vor dem Bett gekniet und hatte ein Weihwasserkesselchen in meinem Zimmer und es erschien mir vollkommen natürlich. Später fand ich die Kirche hohl und leer. Dann habe ich mehrere Jahre Kommunionunterricht in unserem Dörferverbund gehalten und später war ich sogar stellvertretende Vorsitzende im Pfarrgemeinderat, weil ich dachte, man kann nicht nur meckern, man muss auch einmal diese Seite kennen lernen. Meine Verabschiedung erfolgte, als mich ein Gemeinderatmitglied nachts im Fernsehen die Karten legen sah. Damit konnte die Kirche nicht leben.

Irgendwann begann ich Gott zu suchen, aber es war so schwer Gott von der Institution Kirche zu trennen. Wo war der liebende Gott meiner Kindheit hin verschwunden? Stattdessen war auf einmal alles mit Schuld und Erbsünde beladen. Ich begann viele andere Religionen zu studieren und lass die Bibel mehrmals.

Irgendwann nach meiner Nahtoderfahrung begann dann meine Reise in die Medialität. Ich wollte diese Liebe, dieses Licht und vor allen Dingen diese Freiheit wieder dauerhaft spüren, die ich in meiner Nahtoderfahrung hatte. Vor allen Dingen wollte ich die Menschen auf der anderen Seite des Vorhangs wieder sprechen, die mir damals während meines Todes begegneten und mit mir sprachen.

Unter anderem traf ich meine Urgroßmutter, die lange vor meiner Geburt verstarb. Die Dinge, die sie mir damals sagte, waren absolut beweiskräftig:

  1. Sie sagte, ich war eine Nonne. Das war mir nicht bekannt, denn sie war eine gefallene Nonne und als so etwas in unserer Familie nicht erwähnenswert, also hat nie jemand über diesen Schandfleck gesprochen. Das stellte sich später bei Recherchen als richtig heraus.
  2. Sie sprach von drei Dingen, die sie mir genau beschrieb, die im Besitz meiner Mutter wären und sie wollte, dass ich diese bekam und diese befinden sich heute in meinem Besitz und jede Beschreibung war exakt.
  3. Sie sprach von Dingen, die in der Zukunft passieren würden in aller Deutlichkeit und auch dies passierte und sie sprach von Gott und lies mich fühlen, wie sich Gott anfühlte.

Danach begann mein Leben sich rasant zu verändern. Ich wollte mehr wissen. Wie war eine solch genaue Kommunikation möglich? Wie konnte ich diese Liebe aus der göttlichen Welt vergessen?

Wie könnte ich diese Liebe wiederfinden im Alltag?

Wie könnte ich es schaffen, das in diesem Leben wieder zu fühlen? Damit begann meine mediale Reise und eine mediale Reise ist unabdingbar verbunden mit einer Reise in Gottes Welt.

Ich begann meine Hellsinne zu trainieren und ging viele Wochen mit meinem Mann nach England und Schottland und besuchte dort viele spirituelle Schulen und Colleges und demonstrierte dort selbst als Medium in verschiedenen spiritistischen Kirchen.
Heute ist 80% meiner Arbeit die Arbeit als medialer Lehrer im Bereich Trance, Tranceheilung und Jenseitskontakte und wir lehren heute viel schneller, als es je in England möglich ist.

Damit begannen die Wunder in unser Leben einzuziehen. Kleine und große Wunder, wo wir intensiv die Unterstützung der geistigen Welt spürten. Wunder, die manchmal so fein waren, dass wir erst lange im Nachhinein begriffen, wie wir geführt wurden. Heute kann ich diese Führung jeden Tag meines Lebens spüren und das ist ein ewiger Quell von Freude, Liebe und Kraft. Dadurch entsteht Angstfreiheit und da ich in meinem Leben viel Angst hatte, weiß ich wovon ich rede.

Sie sind mitten unter uns und niemand geht. Wir wechseln nach dem Tod nur die Frequenz, aber nicht den Raum, da die Zeit dann keine Rolle mehr spielt und Zeit Raum definiert, entschwindet die Begrenzung des irdischen Raums aber wir sind immer noch da, wenn wir sterben und wir gehen mit allem was ist. Unsere ganze Persönlichkeit, unser Wissen; alles ist noch da und nichts davon geht verloren.

Als erstes begann ich regelmäßig zu meditieren und erlebte bald die Segnung dieser regelmäßigen Übungen. Ich wurde friedlicher. Mein System beruhigte sich und ich konnte dadurch viele, alte Verletzungen loslassen. Das Leben von meinem Mann und mir wurde intensiver, auch unsere Beziehung zueinander. Als wir beispielsweise unsere Lebensläufe und die Orte an denen wir waren miteinander verglichen stellten wir fest, dass uns die geistige Welt bereits mit 18 zusammenführte.

Leider haben wir uns damals nicht wahrgenommen obwohl wir uns zweimal pro Woche begegnen hätten müssen. Also musste mein Weg erst einmal 19 Jahre in eine andere Ehe führen und seiner 15 Jahre in eine andere Ehe. Erst als wir uns zum zweiten Mal begegneten, begann unsere Liebe und damit war dann auch der Grundstein für die Arbeit mit der geistigen Welt gelegt. Die Reise begann….

Teil 2 folgt